Arbeiten für ein Reise Start-up während einer globalen Pandemie

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Aus der Sicht eines Insiders!

Wenn ihr nicht gerade hinter dem Mond lebt, dann habt ihr bestimmt mitbekommen, dass die globale Pandemie die Reisebranche HART trifft. Wir haben miterlebt, wie mehrere Unternehmen in unserer Branche alle Kräfte zusammen genommen haben, um ihr Geschäft am Laufen zu halten und sich letztendlich trotzdem nicht vor der Insolvenz retten konnten. Ich sage nicht, dass hier bei JoinMyTrip nur die Sonne scheint, auch wir haben unsere Probleme. Wir sind definitiv von der globalen Pandemie betroffen, aber wir alle sind positive Menschen, die alles versuchen, was in unserer Macht steht, um unser Start-up am Leben zu halten. Ich habe das Glück, Teil dieser Erfahrung zu sein.

Bevor wir anfangen, möchte ich mich kurz vorzustellen, also… los geht’s! Hi, ich bin’s, Jasmine! Ich bin ein Mix aus Finnisch und Thai, aber ich sage den Leute lieber, dass ich international aufgewachsen bin und eindeutig einen Hang zum Kaffeekonsum habe! Ich bin auch die Verrückte, die im Büro nicht aufhören kann, über Gott und die Welt zu lachen. Bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin, die so ist? Naja, das ist eine andere Sache. Seid ihr jetzt bereit für MEINE Geschichte?

In der Schweiz Zürich sitzt ein Mädchen, das während einer globalen Pandemie für Reise Start-up arbeitet, neben einem Fluss mit Schwänen
Hi, ich bin’s, Jasmine.
„Und dann wusste ich, ich lag falsch und er hatte Recht.“

Ich mache derzeit im Rahmen meines Bachelor-Abschlusses in International Business ein Praktikum im Marketing, worüber ich euch eins zwei Dinge erzählen möchte. Als ich mich für diese Stelle beworben habe, hat mir unser CEO, Niels, in meinem letzten Interview gesagt: „Es wird hart werden, schlaf eine Nacht drüber und lass mich morgen früh wissen, ob du diese Stelle wirklich willst oder nicht“. Ich dachte mir, wie schwer kann das schon sein? Ich war mir sicher, dass es diese typische Aussage ist, die einem in jedem Vorstellungsgespräch begegnet und CEOs das eben einfach so sagen. Ich schrieb ihm am nächsten Morgen eine E-Mail, in der ich die Stelle annahm, und kurze Zeit später wusste ich, er hatte Recht – mit allem!

Ich habe mein Praktikum im August 2020 begonnen, mitten in einer globalen Pandemie. Das ist jetzt schon gut dreieinhalb Monate her, aber komischerweise fühlt es sich an, als seien es schon 3 Jahre. Nicht weil die Zeit langsam vergeht, sondern weil das Unternehmen so schnell vorankommt. Ich frage mich oft, ob meine Kollegen Superkräfte haben, denn wie sonst bewältigen sie all das? Ich würde mich selbst belügen, wenn ich sagen würde, dass es mich nicht überrascht, wie viele Dinge wir in unserem kleinen Team bewältigen können. 

„Komischerweise hatte ich nie das Gefühl, dass ich das alleine durchmache.“

An manchen Tagen fühlt es sich an, als ginge meine Welt vor lauter Arbeit unter und man klebt buchstäblich von morgens bis spät abends an seinem Laptop. Es gibt Tage, an denen man sich einfach nur überwältigt fühlt und überfordert mit all den Deadlines, von denen man denkt, das man sie nie im Leben einhalten kann. Trotz allem hatte ich nie das Gefühl, dass ich das allein durchmachen muss. Achtung, jetzt wird’s vielleicht etwas kitschig, aber das, was wir als Team leisten können, ist absolut unglaublich. Wir helfen uns gegenseitig aus, wo und wann immer wir können. Unser Motto: Keiner wird zurückgelassen!

3 Freunde stehen vor dem Brandenburger Tor und halten einen JoinMyTrip Backpack.
Die Sicht eines Insiders

Was oft übersehen wird, ist die Geschwindigkeit, mit der wir uns als Unternehmen bewegen. Jede Woche ist anders, und bei JoinMyTrip ist nichts vorhersehbar. Nicht ein einziges Mal bin ich an einem Montag zur Arbeit gekommen, und wusste genau, was mich erwartet. Und ganz ehrlich – das weiß keiner von uns. Wie kann man auch etwas vorhersagen, dass so ungewiss ist wie diese globale Pandemie? In einem Moment arbeiten wir alle hart an einem Projekt, und im nächsten Moment ist es hinfällig. Als hätte es ein junges Start-up nicht schon schwer genug, dann kommt auch noch eine globale Pandemie um die Ecke.

„Jede Woche ist anders und nichts ist vorhersehbar.“

Als Reise Start-up müssen wir jeden Tag die Nachrichten verfolgen und uns entsprechend an die neuen Einschränkungen und Regeln anpassen, die weltweit beschlossen werden. Wir müssen ständig unsere Strategie ändern. Es gibt Tage, an denen wir Content über ein Reiseziel erarbeiten und den nächsten Tag müssen wir bitter hinnehmen, dass für diese Region eine Reisewarnung beschlossen wurde. Und schneller als wir „Reisen“ sagen können, beginnt die Arbeit wieder von vorn.

Das klingt frustrierend? Oh, glaubt mir, frustrierender gehts nicht. Stunden damit verbringen zu müssen, an etwas zu arbeiten, um später feststellen zu müssen, dass wir es euch nicht zeigen können. Ich bin sicher, dass wir alle schon ähnliche Situationen durchgemacht haben. Es ist einfach schwierig, Reiseleistungen zu verkaufen, wenn die Nachfrage nicht da ist, besonders wenn man im Marketing arbeitet. Was soll man tun, wenn man sein Produkt nicht vermarkten kann? Hilflos zu sein und nur von außen auf das Geschehen schauen zu können – das ist hart zu akzeptieren. Egal wie hart wir auch arbeiten, wir sind nicht in der Lage, die Ergebnisse zu erzielen, die wir so verzweifelt brauchen. 

Innsbruck Alpen in Österreich
Mit JoinMyTrip wird es nie langweilig
„Bei JoinMyTrip gibt es keinen einzigen langweiligen Tag.“

Eines kann ich mit Sicherheit sagen: Bei JoinMyTrip wird es nie langweilig. Ja, Dinge können extrem chaotisch sein, aber das ist es doch, was Arbeit interessant macht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich genieße die Ungewissheit.

Ich hoffe, ihr habt diesen kleinen Einblick in meine Geschichte über Mich und JoinMyTrip während einer globalen Pandemie genossen.

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